Kategorien
Allgemein

Professionelle Fußbadewanne oder einfache Küchenschüssel?

Fußbad

Den lieben langen Tag tragen unsere Füße unser komplettes Gewicht von A nach B.
Schon alleine aus diesem Grund haben sie unsere Aufmerksamkeit und eine besondere Pflege verdient.
Doch ein Fußbad dient nicht nur zur Reinigung und Pflege Ihrer Füße. Es kann Ihnen ebenfalls bei der Behandlung verschiedener Beschwerden helfen.
Dazu kommt es auf unterschiedliche Weisen zum Einsatz. Und genau dieser Punkt ist auch entscheidend dafür, ob sich eine professionelle Fußbadewanne oder eine einfache Küchenschüssel für Ihr Vorhaben besser eignet. Hier erfahren Sie, wie Sie problemlos ein entspannendes Fußbad selber machen.

Kalte Fußbäder und Wechselbäder

Ein kaltes Fußbad dauert zwischen 15–60 Sekunden, bei einer Wassertemperatur von 15 Grad Celsius. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden. Ein kaltes Fußbad härtet ab und kann Ihnen dabei helfen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nasenbluten, Hitzewallungen und Überhitzung zu lindern. Zudem kommt es bei der Behandlung von Krampfadern und akuter Gicht zum Einsatz. Durch die geringe Zeit, die diese Anwendung in Anspruch nimmt und dadurch, dass es hierbei keinerlei zusätzlicher Funktionen wie Infrarot oder Massage bedarf ist eine herkömmliche Küchenschüssel die einfachere und günstigere Variante. Bei kalten Fußbädern können Sie also ohne weiteres zur altbewährten Küchenschüssel greifen.
Etwas anders gestaltet es sich mit Wechselbädern. Für diese Art der Fußbäder benötigen Sie zum einen eine Wassertemperatur von 38 Grad Celsius, in der Sie Ihre Füße für 5–10 Minuten baden. Und einen Behälter mit einer Wassertemperatur von 18 Grad Celsius, in dem Ihre Füße für nur 5–10 Sekunden verweilen. Wie der Name schon verrät, geschieht dies immer im Wechsel und wird bei Kopfschmerzen, Migräne oder zur Behandlung von Krampfadern angewandt.
Um hier eine konstante Temperatur vom 38 Grad Celsius zu behalten, können Sie für das warme Fußbad eine professionelle Fußbadewanne benutzen. Diese verfügt und über eine integrierte Heizung, die es Ihnen erleichtert die Wassertemperatur im gewünschten Bereich zu halten.
Für Ihr kaltes Fußbad können Sie jedoch auch hier wieder zur herkömmlichen Küchenschüssel greifen.

Warme Fußbäder

Bei einem warmen Fußbad hat das Wasser eine Temperatur von 28–38 Grad Celsius. Darin baden Sie Ihre Füße für 20–30 Minuten. Dieses Fußbad hilft Ihnen dabei Ihre kalten Füße aufzuwärmen und dabei diese nach einem langen und anstrengenden Tag zu entspannen. Auch bei Nervosität, Verstopfung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Schweißfüßen kann es Ihnen helfen.
Da warme Fußbäder eine längere Anwendungsdauer haben und Sie bei professionellen Fußbädern die Wassertemperatur durch die integrierte Heizung konstant in der gewünschten Temperatur halten können. Bietet es sich hier an, die professionelle Variante zu nutzen.
Zudem verfügen diese professionellen Bäder über zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel, Vibration- und Sprudelmassage, Infrarotlicht, Magnete zur Magnetfeldtherapie und einen Timer, der das Bad automatisch nach einer gewissen Zeit abschaltet, für den Fall, dass Sie während der Anwendung einschlafen sollten.
Wie Sie sehen können, gibt es zahlreiche Varianten, in denen ein Fußbad zum Einsatz kommen kann. Ob Sie nun besser eine professionelle Fußbadewanne nutzen, oder ob die einfache Küchenschüssel genügt, ist von der Anwendungsart des Fußbades abhängig.

Kategorien
Allgemein

So bestellt man Knöpfe und Reißverschlüsse heute

Reißverschluss im Hoddie

Kurzwaren – ein Begriff, der in den 50er Jahren sehr gebräuchlich war, findet sich heutzutage nur noch selten in unserem Sprachgebrauch. Dabei benutzen viele von uns Kurzwaren ohne es zu wissen, ganz besonders die fleißigen Hobbyschneider unter uns. Wer zum Beispiel einen Reißverschluss kaufen möchte, der geht in einen Kurzwarenlade

Definition Kurzwaren

Der Begriff Kurzwaren stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat sich aus dem Wort kurze Waren weiterentwickelt. Kurze Waren sind sämtliche Produkte und Zubehör, die zum Nähen benötigt werden. Unter anderem gehören dazu Nadeln, Gummis, Knöpfe und Reißverschlüsse. Kurzwaren finden wir in speziellen Kurzwarenläden, die ausschließlich Nähzubehör und Stoffe verkaufen. Es gibt auch Discounter und Supermärkte, die an einem festen Regal eine kleine Auswahl an Kurzwaren verkaufen. Mitunter verkaufen auch einige Textilmärkte und Baumärkte im Discounterstil Nähzubehör. Dieses ist allerdings nicht so hochwertig und es gibt nur wenig Auswahl. In der Nachkriegszeit war es üblich, dass eine Schneiderei angrenzend in einem kleinen Verkaufsraum auch Kurzwaren anbot. Kurzwaren sind kleines Zubehör, die ausschließlich zum Nähen benötigt werden. Sie werden pro Stück gezählt und manchmal noch abgewogen.

Sortiment Kurzwaren

Welche Produkte zählen genau zu den kurzen Waren?

  • Reißverschlüsse
  • Nährgarn
  • Nadeln
  • Zwirn
  • Gummis
  • Knöpfe
  • Applikationen
  • Bänder
  • Borten
  • Stoffkreide
  • Fingerhut
  • Stecknadeln
  • Nadeleinfädler
  • Nähmaschinenzubehör
  • Sicherheitsnadeln
  • Strick- und Häkelnadeln
  • sämtliches Nährgarn
  • Gardinenbänder- und haken
  • Nadelkissen
  • Schnallen und Ringe
  • Nieten, Ösen
  • Bommeln und Troddeln

Worauf sollte beim Kauf von Kurzwaren geachtet werden?

Wichtig ist zum einen eine Liste mit allen Dingen zu erstellen, die für die gewünschte Näharbeit wichtig sind. Wird mit der Hand genäht, sind Nähnadel, Garn oder Zwirn, eine Stoffschere sowie Malkreide und Stecknadeln zum Abstecken unerlässlich. Wer mit der Nähmaschine näht, benötigt hochwertige Nähmaschinennadeln, das richtige Garn für die Maschine, eine gute Spule und Umlaufgreifer. Nadelkissen und Schneiderlineale sind nützliche Helfer. Ein wichtiger Punkt ist der Einsatz der richtigen Nadel, denn es gibt Sticknadeln, Nähnadeln, Stopfnadeln; Nadeln für unterschiedliche Stoffe wie Jeans oder Leder, Zwillingsnadeln sowie Nadeln für Gummibänder. Ebenso ist der Einsatz des richtigen Garns unerlässlich. Nicht jedes Garn hält an jedem Stoff gleich gut und lässt sich anders verarbeiten. Erhältlich sind unter anderem Baumwollgarn, Polyestergarn, Nylongarn, Viskosegarn, Garn für Knopflöcher, Seide und zum Sticken, Effektgarn sowie Metallic Garn. Daher sollte man sich vor der Näharbeit informieren, für welchen Stoff und welches Nähvorhaben (Nähen einer Tischdecke oder einer Bluse) welches Garn das Richtige ist.